Modellbau und mehr
  universal Riggerplan
 

Hallo - er funktioniert tatsächlich ....
der "Universal- Riggerplan" des "Dr. Psycho" aus der guten, alten "Dosen-Akku-Zeit".



Universal Outrigger Plan des Dr. Psycho:
Nur wenige Dinge sind notwendig um einen gut laufenden Outrigger zu bauen!


1.die Kufenbreite
Bei einem Outrigger der 6 bis 8 Zellen tragen soll also ca. 1 kg Startgewicht hat sollten die Kufen ca. 35 mm breit sein
bei einem 12 Zeller ca. 1500 Gramm  =  40 - 45 mm breit
bei einem 20 Zeller ca. 2500 Gramm  =  50 - 60 mm breit

2. der Anstellwinkel der Kufen
sollte bei schwacher Motorisierung etwa 7 Grad betragen, bei stärkerer Motorisierung etwa 5 Grad
 
3. Die Längen und Breitenverhältnisse
Mit Längen und Breitenverhältnis meine ich, die breite zwischen den Kufen und die Länge vom Kufenende bis zum Propeller.
das Verhältnis von Länge und Breite ändert sich, je nach Zweck des Modells, nur geradeaus  =  schmaler   /   Kurvenboot etwas breiter
das Verhältnis sollte etwa 2 zu 3 sein, Breite zu Länge

4. die Höhe des Bootes
Nach meiner Erfahrung läuft es am besten wenn der Rumpf des Bootes ca. 2 cm über dem wasser schwebt !
(gemessen von der Linie "Kufenabrisskante - Strutunterkante" - sprich, wenn der Rigger auf dem Tisch steht)

5. Schwerpunkt
der Schwerpunkt sollte ca. 2 bis 3 cm hinter dem Kufenende liegen.

6. die Streben
Die Streben die die Kufen mit dem Rumpf verbinden sollten so hoch wie möglich angebracht werden. Um bei Anfahren nicht durch das Wasser zu schieben.

7. der Strut
Der Strut eines Outriggers sollte unbedingt einstellbar im Winkel sein!   >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

>  persönlicher Nachtrag:
- Die Splitkante an den Kufen für die Kurven nicht vergessen. (ca. 35° - 45°)
  ohne diese haken die Kufen ins Wasser u. das Boot rollt auf den Rücken.
- Das vordere Kufenviertel kann steiler sein – Anfahrhilfe. (max. ca. 30°)
- Bei einem 14 – 16 Zeller mit 700ter Stanzblechmotor sollten die Kufen
  lieber etwas breiter sein (bei mir sind es 5 cm) . Trägt einfach besser.
- die Turn Fin ist bei einem Mittelruder nicht unbedingt zwingend aber von Vorteil.
  ohne Fin (bei Mittelruder) lassen sich schöne Drifts, links wie rechts, fahren.
- Der Heckspiegel (und somit der "Strut") kann / sollte mit ca.1,5 - 2° nach links gebaut werden,
  oder den gesamten Antriebsstrang 5-10mm nach rechts versetzt einbauen.
  Dieses wirkt dem "Propwalk" (Radeffekt) entgegen.

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Diesen  Riggerplan  hatte ich mal in Form eines "Schuhkartons" umgesetzt, um zu sehen ob das wirklich so einfach ist.

ET FUNZT !

Mit wenig Aufwand lässt sich tatsächlich ein guter und schneller Flitzer bauen.
Weiter Bilder in der Galerie.

Viel Erfolg beim Selberbauen!

 
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